Klimaschutz und Umweltschutz sind wichtige globale und europapolitische Entwicklungsschwerpunkte, die auch durch den Umbau der europäischen Energieversorgung wesentlich mitbestimmt werden. Der geplante Ausstieg aus der Atomkraft und der Kohle in Deutschland sind einige Mosaiksteine, die jedoch wirtschaftlich, sozial und umwelttechnisch tragfähige Alternativen durch alternative und erneuerbare Energieformen erfordern. Klimaschutz und Umweltschutz hängen auch davon ab, inwiefern eine unabhängige Energieversorgung bezahlbare Preise für Wirtschaft und Haushalte bieten kann. Bei der Umsetzung dieser Ziele spielen Städte und Gemeinden, Stadtwerke und Bewohner europaweit eine große Rolle. Überall gibt es kreative und innovative Ideen und Lösungen, die sich im Austausch verbreiten können. In der Verständigung zwischen den Bürgern zu den genannten Themen entstehen oftmals tragfähige Konzepte. Der europäische Austausch zwischen den Akteuren der Energiewende in europäischen Kommunen ist das Ziel der Förderung im Projekt „Energiewende PartnerStadt“.  

Im aktuellen Aufruf werden 5 europäische Kooperationen von geplanten oder bestehenden europäischen Partnerkommunen (Partnerstädte, Partnergemeinden) zum Austausch und zur Vernetzung von Energiewende-Themen gefördert. Durch den fachlich moderierten Dialog entsteht ein praxisbezogener Know-How- und Technologietransfer zum Thema Erneuerbare Energien über Ländergrenzen hinweg.

 

 

Das Projekt wird gefördert vom Auswärtigen Amt. Die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) und die HUMBOLDT-Viadrina Governance Platform (HVGP) unterstützen interessierte Kommunen bei der europäischen Kooperation im Verbund mit dem Verband kommunaler Unternehmen (VKU) sowie dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB).

 

Was wird gefördert?

  • Auftaktveranstaltung am 28.05.2019 mit moderiertem Ideen-Austausch zwischen den Vertretern der geförderten Partnerkommunen sowie Praxis-Exkursionen zu erfolgreichen Beispielen der Energiewende.
  • 2 moderierte Online-Webinare zur Vorbereitung von Workshops.
  • 1 Workshop bei einem Partner zur Initiierung neuer Projekte und konkreter Lösungsvorschläge zu vorhandenen Herausforderungen (individuelle Zeitpläne).
  • Abschlussveranstaltung im 2. Halbjahr 2020 zur Präsentation der Ergebnisse der Workshops und Vernetzung aller Kooperationen für einen nachhaltigen, dauerhaften Austausch zur lokalen Energiewende in Europa.

 

Wer kann sich bewerben?

Alle deutschen Städte, Gemeinden, Stadtwerke, Verbandsgemeinden, Landkreise können sich bewerben, die eine bestehende europäische Kooperation (eine institutionalisierte Form ist nicht erforderlich) um das Thema Energiewende erweitern möchten.

Es wird vorab um eine formlose Interessenbekundung per E-Mail an das Projektbüro erbeten (siehe Kontakt und Beratung).

Einreichung der Bewerbung bis zum 15. März 2019.

 

 

Welche Voraussetzungen gibt es für die Bewerbung?

  • Erfahrungen mit Energiewende-Projekten vor Ort;
  • Bereitschaft zum Wissens- und Erfahrungsaustausch auf den Projekt-Veranstaltungen;
  • Bereitstellung von Räumlichkeiten für die geplanten Workshops;
  • Unterstützung des Projektbüros bei der Organisation des Workshops;
  • Bereitschaft zur Mobilität und Reisetätigkeit;
  • Teilnahmebereitschaft an den Auftakt- und Abschlussveranstaltungen;
  • Kontakte zu europäischen Kommunen mit Interesse am Austausch zum Thema Energiewende;
  • Gute Englisch-Kenntnisse.

 

Wie ist das Projekt organisiert?

  • Die Reisen zu den Auftakt- und Abschlussveranstaltungen werden von den Begünstigten organisiert. Es können 4 Personen pro Partner reisen. Die Transportkosten (inklusive Transfers in Berlin) dürfen 350 € für ausländische und 200 € für inländische Teilnehmende (TN) nicht überschreiten. Die Reisekosten werden beim Projektbüro mit Originalbelegen abgerechnet.
  • Das Projektbüro bucht in Abstimmung mit den Teilnehmenden 1-2 Übernachtungen pro TN.
  • Der 2-tägige Workshop wird in Abstimmung zwischen den Partnern und dem Projektbüro im 2. Halbjahr 2019 oder im 1. Halbjahr 2020 geplant und durchgeführt. Reisekosten (inklusive Transfers) dürfen 350 € pro TN nicht überschreiten.
  • An den Workshops können max. 4 Personen des Partners (aus dem Projekt finanziert) teilnehmen. Max. 3x Übernachtungen pro TN werden in Höhe von 100 € gefördert.
  • Räume und Konferenztechnik für die Workshops stellen die Partner. Für das Catering werden max. 35 € aus dem Projekt finanziert und gegen Originalbelege beim Projektbüro abgerechnet.
  • Die Workshops werden jeweils von 1x Person der AEE und der HVGP moderiert.
  • 1x Experte oder 1x Expertin können zu den Workshops eingeladen werden. Reise- und Übernachtungskosten trägt das Projekt.
  • Exkursionen zu Good-Practice-Beispielen können im Rahmen der Workshop-Tage mit max. 4h organisiert werden. Die Kosten sind von den Partnern zu tragen.
  • Ein Abschlussbericht zum Projekt wird durch das Projektbüro in ENG erstellt und steht allen TN zur Verfügung.

 

 

Kontakt und Beratung:

Agentur für Erneuerbare Energien

Christina Hülsken
Telefon: (030) 200 535 40
E-Mail: c.huelsken@unendlich-viel-energie.de

 

HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform

Katja Treichel
Telefon: +49 30 20620 140
E-Mail: ktreichel@governance-platform.org

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