Die zuständigen Verwaltungs- und Beratungsstellen für öffentliche Fördermittel in den Bundesländern, inklusive EU-Förderprogramme, bieten umfangreiche Leistungen zur Information und Beratung an. Wichtige Basisinformationen zu den Fördermöglichkeiten werden regelmäßig in Fördermittelratgebern / Förderwegweisern für potentiell interessierte Personen, Organisationen und Einrichtungen veröffentlicht. Diese Quellen bieten wichtiges Wissen zu den verfügbaren Förderungen, zu den Schwerpunkten der Förderung, der Art der Förderung, dem Prozedere der Antragstellung sowie Kontaktdaten zur spezifischen Projektberatung.

In fast allen Politikbereichen unterstützen europäische Fördermittel inzwischen die Vorhaben in den Landespolitiken der Bundesländer mit wichtigen „Drittmitteln“ zur finanziellen Absicherung wichtiger innovativer Projekte und Maßnahmen.

In regelmäßiger Folge stellen wir diese Handbücher hier vor.

 

EU-Förderhandbuch für sächsische Kommunen im Förderzeitraum 2014-2020

Das EU-Förderhandbuch für sächsische Kommunen wurde erstellt durch das Europabüro der sächsischen Kommunen in Kooperation mit dem Sächsischen Städte- und Gemeindetag und dem Sächsischen Landkreistag (Stand: Dezember 2015) für den Förderzeitraum 2014-2020.

Die Struktur des Handbuchs ist so aufgebaut, dass zu Beginn die für sächsische Gebietskörperschaften relevanten EU-Strukturfondsausführlich vorgestellt werden, inklusive der Informationen zu den jeweiligen Fonds-Verwaltungsbehörden innerhalb der Sächsischen Ministerien mit den entsprechenden Kontaktdaten. Ebenso werden wichtige nationale Ansprechpartner und direkte Kontaktstellen in Brüssel ausgewiesen.

Im Teil Awird die Struktur der EU-Förderung im Zeitraum 2014-2020 dargestellt, basierend auf den Grundlagen und Zielen der europäischen Kohäsionspolitik. Ausgehend von den Ausführungen zur Strukturfondsförderung in Sachsen, werden die einzelnen Strukturfonds ausführlich vorgestellt, inklusive der Operationellen Programme, in denen die Förderschwerpunkte der aktuellen Förderperiode fixiert sind (EFRE, ESF). Einen wichtigen Anteil haben ebenso Informationen zur Europäischen Territorialen Zusammenarbeit (ETZ) im Rahmen des INTERREG V Programms mit den Ausrichtungen A, B und C.

Die Förderung des ländlichen Raumes in Sachsen stellt den Europäischen Landwirtschaftsfonds für den ländlichen Raum in Sachsen (ELER) ausführlich vor sowie die Unterstützung der Regionen im ländlichen Raum durch LEADER. Vorgestellt werden Möglichkeiten der Förderung zur Breitbandinfrastruktur und Dorferneuerung ebenso, wie das Schulmilchprogramm der EU.

Den aktuellen EU-Aktionsprogrammen für die Bereiche Beschäftigung, Soziales, Gesundheit und Verbraucherschutz sowie Jugend, Bildung und Sport wird ebenso Raum für Erläuterungen gegeben, wie dem Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“, „Kreatives Europa“. Vorgestellt werden Programme im Bereich Umwelt, Klima und Katastrophenschutz (z.B. LIFE) und Forschung, Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und andere.

Im Teil B sind weitere wichtige Mitwirkungsmöglichkeiten für Kommunen auf europäischer Ebene ausgewiesen, wie z.B.:

  • Programme für internationale, bilaterale und trilaterale Jugendaustausche;
  • Bilaterale (allgemeine) Kooperationsprojekte;
  • Europawoche;
  • Stiftungen
  • Förderdarlehen der Europäischen Investitionsbank;
  • Europäischer Investitionsfonds;
  • Europäischer Fonds für strategische Investitionen.

 

Zu den einzelnen Förderinstrumenten und Programmen werden jeweils Hyperlinks genutzt, die zu vertiefenden Informationsquellen führen und ausführliche Hinweise zu den Antragsprozedere bieten.

 

Kontakt zu EU-Fördermöglichkeiten

Europabüro der sächsischen Kommunen

Rue Guimard 7
1040 Brüssel
Belgien

Tel.: +32 2 513 6905
E-mail: info@europabuero-sn.de

 

EU-Fördermöglichkeiten für Städte, Gemeinden und Landkreise in Baden-Württemberg

Das Europabüro der baden-württembergischen Kommunen gab im Juli 2017 die 2. Auflage des Online-Handbuchs für die Förderperiode 2014-2020heraus. Im Handbuch werden die für Kommunen relevanten EU-Förderinstrumente vorgestellt mit:

  • den Beteiligungsmöglichkeiten;
  • den Zielen;
  • den förderfähigen Maßnahmen;
  • der Finanzausstattung.

 

Folgende Fördermöglichkeiten werden im Handbuch präsentiert:

  • EFRE – Europäischer Fonds für die regionale Entwicklung (EFRE für Baden-Württemberg, INTERREG, URBACT III, innovative Maßnahmen im Bereich der nachhaltigen Stadtentwicklung);
  • ESF – Europäischer Sozialfonds (ESF Deutschland und Baden-Württemberg);
  • EHAP – Europäischer Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen;
  • ELER – Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (inkl. LEADER);
  • EGFL – Europäischer Garantiefonds für die Landwirtschaft (Fokus EU-Schulprogramm);
  • AMIF – Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds;
  • EaSI – Programm der EU für Beschäftigung und soziale Innovation;
  • HORIZONT 2020 – Rahmenprogramm für Forschung und Innovation;
  • ERASMUS + – Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport;
  • COSME – Programm für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und KMU;
  • CEF – Connecting Europe-Fazilität (Fokus WiFi4EU);
  • LIFE – Programm für die Umwelt- und Klimapolitik;
  • Katastrophenschutzverfahren der Union;
  • EfBB – Europa für Bürgerinnen und Bürger;
  • Gesundheitsprogramm 2014-2020;
  • Rechte, Gleichstellung und Unionsbürgerschaft;
  • Kreatives Europa.

 

Das Handbuch wird als erster Überblick für interessierte Kommunen verstanden und verfügt deshalb auch über entsprechende Links zu vertiefenden Websites mit weiterführenden Programminformationen und Kontaktpersonen zur Beratung und Unterstützung in der Antragstellung. Dazu findet man auch eine generelle Darstellung der Fördersystematik bis hin zu Tipps zur Antragstellung.

 

Kontakt zu EU-Fördermöglichkeiten:

Europabüro der baden-württembergischen Kommunen
Rue Guimard 7
1040 Bruxelles

Tel.: +32 2 513 64 08
E-Mail: sekretariat@europabuero-bw.de

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