Der im Jahr 2022 ins Leben gerufene Preis ist eines der Ergebnisse des EU-Aktionsplans gegen Rassismus und der LGBTIQ-Gleichstellungsstrategie 2020–2025 und zeigt, wie wichtig Maßnahmen auf allen Ebenen für den Aufbau einer Union der Gleichheit sind. Es ergänzt den jährlichen EU-Diversity-Monat, der das Bewusstsein für die Bedeutung von Vielfalt und Inklusion am Arbeitsplatz und in unserer Gesellschaft schärft.

Konkret würdigt und belohnt der Preis „Europäische Hauptstädte der Inklusion und Vielfalt“ Kommunen in der gesamten EU, die sich aktiv für Inklusion und Vielfalt einsetzen und zum Aufbau eines gerechteren Europas beitragen. Der Wettbewerb ist eine Chance für Städte, Gemeinden oder Regionen in der EU, Maßnahmen und Initiativen hervorzuheben, die vielfältigere und integrativere Räume für ihre Bürger schaffen.

Der Preis wird in zwei Hauptkategorien vergeben:

• Kommunen mit weniger als 50.000 Einwohnern

• Kommunen mit mehr als 50.000 Einwohnern

Bewerbungsschluss ist der 15. Februar 2024, 12:00 Uhr MEZ. 
Die Preisverleihung und die Eröffnungsveranstaltung des EU-Monats der Vielfalt finden am 25. April 2024 statt.

Im Jahr 2024 wird außerdem ein besonderer Preis für Kommunen vergeben, die durch die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen sichere Städte und Regionen für Frauen in ihrer gesamten Vielfalt ermöglichen. In dieser Kategorie wird es 3x Gewinner geben und die Einwohnerzahl spielt bei dieser Auszeichnung keine Rolle.

Förderfähig sind bewährte Verfahren, die alle Diskriminierungsgründe gemäß Artikel 19 AEUV und deren Intersektionalität abdecken.

Der Preis für Europäische Hauptstädte für Inklusion und Vielfalt steht allen Kommunen in der Europäischen Union (EU) offen, die Vielfalt und Inklusion zugunsten einer gerechteren Gesellschaft fördern in Bezug auf:

  • Geschlecht;
  • ethnische Herkunft;
  • Religion oder Glauben;
  • Behinderung;
  • Alter;
  • LGBTIQ-Identität.

Bewerberinnen/Bewerber:

Der Wettbewerb steht Kommunen wie Städten, Gemeinden oder Regionen in der EU offen. Die Bewerbungen müssen von einer offiziell beauftragten Person eingereicht werden.

Die Bewerberinnen und Bewerber werden gebeten, eine Beschreibung der wichtigsten Initiativen zur Förderung von Vielfalt und Inklusion vorzulegen.

Initiativen, die verschiedene Gründe für Diskriminierung (insbesondere Geschlecht, Alter, Behinderung, ethnische Herkunft, Religion und sexuelle Orientierung/Geschlechtsidentität und Geschlechtsausdruck) umfassend abdecken und einen bereichsübergreifenden Ansatz verfolgen, sind von Vorteil.

Bewerbungsprozess:

  • Die Bewerberinnen und Bewerber müssen ein Profil erstellen (Registrierung) und anschließend die Bewerbung über ein Online-Bewerbungsformular einreichen
  • Bitte füllen Sie alle Abschnitte des Online-Bewerbungsformulars aus und reichen Sie es bis zum 15. Februar 2024, 12.00 Uhr MEZ ein
  • Die Bewerbungen können in jeder der EU-Amtssprachen ausgefüllt werden. Sie werden mithilfe eines automatischen Übersetzungsprogramms ins Englische übertragen. Den Bewerberinnen und Bewerbern wird empfohlen, nach Möglichkeit ihren Projektvorschlag in englischer Sprache einzureichen, um die Bearbeitung der Vorschläge zu erleichtern
  • Bewerberinnen und Bewerber können außerdem eine 10 Folien umfassende PowerPoint-Präsentation hochladen, in der Sie Ihre Bewerbung veranschaulichen.
  • Die Bewerberinnen und Bewerber müssen eine ehrenwörtliche Erklärung (Anhang III) beifügen, die von der/dem Bürgermeister/in oder der/dem ranghöchsten Vertreter/in unterzeichnet ist, die/der nach nationalem Recht befugt ist, die Gemeinde/Stadt/Region rechtlich zu vertreten.

Die Bewerbung sollte so klar und präzise wie möglich sein, damit die unabhängigen Sachverständigen und die Europäische Jury Ihre Bemühungen im Bereich Vielfalt und Integration bewerten können. 

Ansatz und Strategie in Bezug auf Vielfalt und Integration müssen klar und überzeugend beschrieben sein und die wichtigsten innovativen Tätigkeiten, die in diesem Bereich zum Erfolg geführt haben. Der zeitliche Rahmen der Tätigkeiten muss angegeben sein: wann sie eingeleitet wurden, welche Fortschritte bei ihrer Durchführung erzielt wurden und wie die künftigen Entwicklungen aussehen werden. 

Konzentration auf Einzelheiten, Fakten und Zahlen. Wichtig ist die Angabe von Beispielen, einschließlich qualitativer und quantitativer Informationen. 

Beachten der maximalen Zeichenzahl!

Teile der Bewerbung:

A) Identität der Kommune

B) Art und Umfang der Initiativen

C) Verantwortung / Engagement

D) Wirkung

E) Qualität und Nachhaltigkeit von Initiativen

F) Einbeziehung der von Diskriminierung betroffenen Personen

G) Warum verdient Ihre Kommune den Preis?

H) Obligatorischer Teil bei Bewerbungen für den Sonderpreis für lokale Behördern, die Städte und Regionen für Frauen in ihrer ganzen Vielfalt sicherer machen, indem sie Gewalt gegen Frauen thematisieren

I) Unterstützende Maßnahmen – optional

J) Kontaktperson, Weblinks und Postanschrift.

Kontakt und Beratung:

Webinar zur Bewerbung am 15.01.2024 

Sekretariat zur Preisverleihung

E-Mail: award@eudiversity2024.eu