Das europäische Wissenschaftsprogramm HORIZONT 2020 unterstützt im Teilbereich III „Gesellschaftliche Herausforderungen“ das Thema: „Wissenschaft mit der und für die Gesellschaft“.

Die Wissenschaft in Europa soll nicht in einem Elfenbeinturm, weit entfernt von seinen Bürgern existieren, sondern aktiver Teil der europäischen Gesellschaft sein. Junge Menschen sollen begeistert werden von den spannenden kreativen und innovativen Möglichkeiten wissenschaftlichen Forschens und Arbeitens mit der und für die Gesellschaft. Wissenschaftliche Verantwortung muss verknüpft werden mit sozialer Verantwortung, um Auswirkungen und Folgen wissenschaftlicher Forschungen einschätzen zu können. Ergebnisse öffentlich geförderter Forschung soll der Öffentlichkeit in allgemeinverständlicher Form zugänglich gemacht werden.

 

Die Förderaktivitäten sind:

  • Junge Menschen und Wissenschaft: Verstärkung des Austauschs zwischen Schulen, Forschungseinrichtungen und NGOs, um die Wissenschaft für junge Menschen attraktiv zu machen;
  • Geschlechtergleichstellung: Strukturänderungen in Hochschulen, Forschungseinrichtungen sowie in Forschungsinhalten und –design, um Frauen besser in die Wissenschaft zu integrieren;
  • Einbindung der Gesellschaft: In Wissenschaftsthemen, Innovationsthemen, -aktivitäten und –strategien soll die Gesellschaft eingebunden werden zur Berücksichtigung der Interessen und Werte der europäischen Bürger. Das fördert die Effizienz, die Nachhaltigkeit und die soziale Akzeptanz der Ergebnisse wissenschaftlicher Forschungen;
  • Wissenschaftsbildung: Formale und informelle Bildungsangebote sollen die europäischen Bürger motivieren, sich für und in der Wissenschaft zu engagieren. Dazu zählt ebenso die stärkere Verbreitung wissenschaftsbezogener Informationen in der Öffentlichkeit;
  • Zugang und Nutzung von Forschungsergebnissen, Open Access: Ausbau des öffentlichen Zugangs und der Nutzung von Ergebnissen öffentlich geförderter Forschung und Innovation;
  • Governance für verantwortungsvolle Forschung und Innovation sowie Ethik: Erarbeitung einer Strategie und eines Rahmens für ethisch verantwortungsvolle Wissenschaft;
  • Folgenabschätzung: Schaffen von Voraussetzungen für die Einschätzung von potentiellen Folgen von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen auf Umwelt, Gesundheit und Sicherheit.
  • Wissenschaftskommunikation: Verbesserung der Kommunikation zwischen den Wissenschaftlern sowie mit den Medien und der Öffentlichkeit.

 

 

Die für das Förderthema zuständige Nationale Kontaktstelle in Deutschland ist das Europabüro des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Die Mitarbeiter unterstützen potentielle Antragsteller durch Beratung und Durchsicht von Projektskizzen und Antragsentwürfen.

 

 

Seit dem 05. Dezember 2017 ist die Ausschreibung für den Bereich „Wissenschaft mit der und für die Gesellschaft“ wieder geöffnet!
Bis zum 10. April 2018 können für 16 Schwerpunkt-Themen die Anträge eingereicht werden!

 

 

Am 29. Januar 2018 findet in Brüssel ein Brokerage Event für die laufende Ausschreibung statt.

Die Veranstaltung dient der Partnersuche und dem Aufbau von Projektkonsortien.

Die Anmeldung erfolgt über folgende Website:

 

Unterstützung bei der Partnersuche bietet ebenso die NKS in Deutschland. Über die Project Partner Search Form können interessierte Organisationen ihr Partnergesuch veröffentlichen.

 

 

Kontakte für die Beratung:

Randi Wallmichrath
DLR Projektträger, EU-Büro des BMBF

Heinrich-Konen-Str. 1
53227 Bonn

Tel.: 0228 3821-1647
E-mail: randi.wallmichrath@dlr.de

Hannah Gebel
DLR Projektträger, EU-Büro des BMBF

Heinrich-Konen-Str. 1
53227 Bonn

Tel.: 030 67055-7976
E-mail: hannah.gebel@dlr.de

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