Das ist eine Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für EU-Zuschüsse zur Weiterqualifizierung schutzbedürftiger Jugendlicher im Rahmen der Initiative „Soziale Innovation+“ (SI+) des Europäischen Sozialfonds+ (ESF+), die über ESFA betreut wird. 

Das Ziel besteht darin, die Kompetenzen schutzbedürftiger Jugendlicher und insbesondere von NEETs zu entwickeln, indem sie wieder in das Lernen einbezogen werden und ihre (Wieder-)Integration in den Arbeitsmarkt angestrebt wird.

NEETs = Gefährdete Jugendliche, die weder eine Arbeit haben noch eine schulische oder berufliche Ausbildung absolvieren (NEETs).

Durch die Unterstützung der transnationalen Zusammenarbeit zielt die ESF+ SI+ Initiative darauf ab, bewährte Verfahren in verschiedenen Bereichen, darunter Beschäftigung, Bildung, Kompetenzen und soziale Eingliederung, in ganz Europa zu verbreiten. 

Ziel ist es, die Entwicklung oder Ausweitung innovativer Methoden zu fördern, die sich in anderen Kontexten, in anderen Ländern oder Regionen oder im Rahmen früherer Experimente als erfolgreich erwiesen haben.

Prioritäten der Projekte sind:

  • Weiterentwicklung innovativer Ansätze für effektive Öffentlichkeitsarbeit, Lernmodelle und Kompetenzaktivierung auf dem Arbeitsmarkt;
  • gezielte Ausrichtung auf gefährdete junge Menschen;
  • durch die Kombination der wesentlichen Elemente zum Kern der Projekte wird ein Erfolg erzielt.

Deadline zum Aufruf: 29.02.2024 um 17:00 Uhr MEZ
Förderung über Pauschalen zwischen 200.000 € und 700.000 € pro Projekt.
Förderquote: max. 80% der gesamten förderfähigen Kosten. 20% Eigenmittel (nicht aus EU-Mitteln).
Gesamtbudget zum Aufruf: 9.000.000 €
Laufzeit: 24 Monate

Förderfähig sind nur transnationale Partnerkonsortien

Struktur des Aufrufs

Screenshot; Quelle: https://www.esf.lt

Förderfähige Antragsteller

Antragsteller, Mitantragsteller und assoziierte Partner können sein:

  • NGOs/Dritter Sektor/Freiwilligen-/jugendliche Non-Profit-Organisationen,
  • lokale und regionale Behörden,
  • Jobcenter, Arbeitsämter, Arbeitsagenturen,
  • Schulen, Berufsbildungsanbieter,
  • Unternehmen, Sozialpartner, mit dem Arbeitsmarkt verbundene Vertretungsorgane, darunter Handelskammern und andere Wirtschaftsverbände,
  • Agenturen, die für die Validierung von Fähigkeiten zuständig sind,
  • Forschungszentren und -einrichtungen für lebenslanges Lernen,
  • Verbände und Vertreter der Berufsbildungsakteure,
  • Beratungs-, Beratungs- und Informationsdienstleister im Zusammenhang mit lebenslangem Lernen.
  • öffentliche und private Geldgeber.

Um als förderfähig zu gelten, muss ein Konsortium aus 1x Antragsteller (Koordinator) und mindestens 1x Mitantragsteller aus einem anderen EU-Mitgliedstaat als dem Koordinator bestehen. 

Jedes Konsortium muss außerdem mindestens 1x öffentliche oder private juristische Person als Koordinator, Begünstigter oder assoziierter Partner einbeziehen, die potenziell Mitbegründer der weiteren Umsetzung des innovativen Ansatzes ist, der ausgeweitet oder repliziert werden soll (ESF+-Verwaltungsbehörde oder zwischengeschaltete Stelle). , eine Stiftung usw.). Im Antrag muss die Rolle der Einrichtung als potenzieller Mitgründer angegeben werden.

Kontakt und Beratung:

M. Katkaus g. 44,
LT-09217 Vilnius

Tel.: +85 2649340
E-Mail: info@esf.lt

Sprechzeiten (ENG):
Mo.-Do. 8:00-17:00 (lunch break 12:00-12:45)
Fr. 8:00-15:45 (lunch break 12:00-12:45)

IT-Unterstützung: IThelp@esf.lt

Unterstützung zum Call: Skills@esf.lt

FAQ: https://www.esf.lt/en/faq/1358