Jugendliche, Schüler, Studenten interessieren und engagieren sich mehr und mehr für Themen in der Politik, die ihre Zukunft bestimmen. Sie setzen sich aktiv mit den Herausforderungen der aktuellen Entwicklungen in Europa auseinander und bringen sich mit ihren Visionen und Vorschlägen ein in die Gestaltung zukünftiger politischer Entscheidungen.

2019 begeht das MEP Deutschland sein 20-jähriges Jubiläum. MEP Deutschland ist ein Modell, eine Simulation des Europäischen Parlaments für Schülergruppen der 10. und 11. Klassen aus Deutschland. Organisiert ist die Initiative in Deutschland im Rahmen eines e.V. Das MEP Deutschland arbeitet zusammen mit dem Model European Parliament – Europe mit Sitz in Madrid, dem MEP Baltic Sea Region in Kopenhagen sowie dem MEP Western Europe in Den Haag zusammen. MEP Deutschland gehört damit zu einem EU-weiten Netz von nationalen „Model European Parliament“ Organisationen.

Seit dem Jahr 2000 führt der Verein einmal pro Jahr eine Parlamentssimulation, das MEP.de in Berlin durch, an der sich im Normalfall je 8 Schülerinnen und Schüler im Alter von 15/16 Jahren aus jeweils 1 Schule aus jedem Bundesland beteiligen. In den vergangenen Jahren haben auch einige Gastdelegationen aus anderen europäischen Mitgliedsländern an MEP.de teilgenommen. In 2019 sind das 5 Delegationen aus der Tschechischen Republik, Österreich, Luxemburg, den Niederlanden und Ungarn.

 

 

Die Schülerdelegationen jeder Schule vertreten jeweils einen Mitgliedsstaat der EU und bringen die Positionen dieses ihnen zugelosten Landes in den verschiedenen Ausschüssen ein. In den politischen Diskussionen geht es insbesondere um die politische Meinungsbildung der Teilnehmenden (TN). Es gibt deshalb im MEP keine Parteienstrukturen, wie im echten EU-Parlament. Die individuellen Meinungen der TN haben Vorrang und sollen in den Diskussionen um Standpunktabwägungen und Kompromissfindung eingebracht werden.

20 nominierte Delegierte des MEP.de dürfen an einer halbjährlich stattfindenden internationalen MEP-Sitzung teilnehmen sowie an den anderen nationalen MEPs.

Das MEP wird seit einigen Jahren aus dem EU-Programm „ERASMUS+“, Unterprogramm „Strukturierter Dialog“ gefördert.

Ziel ist es, jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, Europa hautnah zu erleben und mitzugestalten. Der Dialog zwischen den Jugendlichen und politischen Entscheidungsträgern erfolgt nach abgestimmten Regeln, so dass die Ergebnisse der Diskussionen und Austausche bei den realen europapolitischen Verantwortlichen in den Institutionen, in Politik und Verwaltung Gehör und ernsthaft Berücksichtigung finden. Politische Prozesse sollen so wirkungsvoller mit den Interessen der Jugendlichen verknüpft werden.

Zwei Monate vor dem BREXIT und 4 Monate vor den Europawahlen meldet sich die Jugend Europas wieder zu Wort. 160 Schülerinnen und Schüler aus 16 Bundesländern sowie 5 EU-Mitgliedsstaaten werden im MEP.de vom 28.01.-31.01.2019 in Berlin tagen und ihre Meinungen zu den aktuellen Schwerpunkten der Europapolitik verfassen.

Am Donnerstag, 31.01.19 um 10:30 Uhr diskutieren die Jugendlichen im Bundesrat mit dem amtierenden Bundesratspräsidenten Daniel Günther – Ministerpräsident von Schleswig-Holstein.
Alle Debatten werden im Livestream übertragen auf www.bundesrat.de

 

Die Themen des MEP.de 2019

  1. Nationalismus in der EU
  2. Arbeit 4.0
  3. Europäische Verteidigungspolitik und Syrien
  4. Chancengerechtigkeit in der Bildung
  5. Freihandel
  6. Die Europawahlen und Fak News
  7. Türkei und EU-Asylpolitik
  8. Klimawandel

 

Die Ergebnisse der Arbeit im Parlament und den Ausschüssen werden in Resolutionen verfasst und den „echten“ Politikern übergeben zur Beachtung und Berücksichtigung in ihrer europapolitischen Arbeit.

 

 

Wie funktioniert das MEP?

So geht Europa: Abgeordneter für eine Woche

 

Video zum MEP 2018

 

 

Bei Fragen und Interesse an Berichterstattungen bitte wenden an:

Christopher Lucht
Perspektive Europa

E-mail: lucht@perspektiveeuropa.de
Mobil: 0177 – 3378 468
Tel.: 030 – 43 9196 48

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