Sie arbeiten mit Ihrem Team an innovativen europäischen Projektkonzepten und suchen entsprechend passende EU-Förderprogramme. Es kostet eine Menge Kraft, Zeit, Nerven und damit auch Geld, sich kurzfristig über alle passenden Möglichkeiten der Förderung ein aktuelles Bild zu verschaffen.

Eine effiziente Möglichkeit, sich regelmäßig über die gegenwärtigen Entwicklungen zu den jeweiligen Förderprogrammen zu informieren ist, sich bzw. seine Organisation als Abonnent für die Newsletter der entsprechenden programmverantwortlichen Stellen (Nationale Agentur, Nationale Kontaktstelle, Projektträger u.a.) zu registrieren.

Damit erhalten Sie regelmäßig (wöchentlich, monatlich, quartalsweise) neueste nützliche Informationen zu Ihren passenden Programmen sowie Angebote von Servicedienstleistungen der zuständigen Stellen:

  • Ankündigungen zu kommenden Aufrufen;
  • Terminierung von Aufrufen zur Einreichung von Projektskizzen, Interessenbekundungen, Projektanträgen;
  • Hinweise und links zu den entsprechenden europapolitischen Dokumenten und programmspezifischen bzw. aufrufspezifischen Unterlagen (Gesetze, Bekanntmachungen, Handbücher, Antragsdokumente);
  • Hinweise zu Veranstaltungen und Beratungsservice der Stellen im Hinblick auf die Antragsvorbereitung;
  • Hinweise zur erfolgreichen und nachhaltigen Umsetzung von Projekten, inklusive Werbematerial;
  • Hinweise und links zu best practice Projekten und Ergebnis-Datenbanken;
  • Tipps und Links zur Partnersuche.

Tipp 1:

Vorab definieren Sie Ihre europäische Entwicklungsstrategie!

Damit grenzen Sie thematisch-inhaltlich Ihr „Förder-Suchfeld“ ein und konzentrieren sich auf die EU-Fördermittelquellen, die für Ihre geplante strategische Ausrichtung passend sind. Damit vermeiden Sie ein unspezifisches „Fischen im Trüben“ sowie ein Übermaß an unpassenden überflüssigen Informationen, die schnell zu Ablenkung und Frustration führen nach dem Motto: „Für uns gibt es ja nichts!“.

Tipp 2:

Setzen Sie den Bereich der Recherche und der Newsletter-Abonnements nicht zu eng!

Sowohl die strategische Ausrichtung als auch die mittel- bzw. kurzfristige Entwicklung Ihrer Organisation / Einrichtung kann sich ändern, adaptieren an innere und äußere Erfordernisse. Dann ist es hilfreich, den Informationsfluss aus den inhaltlich-thematisch passenden EU-Fördermittelquellen adäquat anzupassen. Das sollten Sie regelmäßig (quartalsmäßig, halbjährlich, Minimum jährlich) überprüfen. Natürlich können Sie sich von jeder Newsletter-Zusendung auch wieder als Abonnent streichen lassen, wenn Sie feststellen, dass die verfügbaren Informationen nicht Ihren Schwerpunkten entsprechen.

Tipp 3:

Nehmen Sie sich die Zeit für die Datenanalyse im Newsletter!

Bestimmen Sie eine verantwortliche Person dafür!

Komprimieren Sie die Daten der Newsletter nach Ihrem Bedarf!

Die Newsletter landen zumeist auf dem PC der Chefs, der Bereichsleiter, Abteilungsleiter, Geschäftsführer bzw. des Vorstands. Diese verantwortlichen Personen sind oft mehrfachbelastet und sind mit einer Vielzahl von Informationen „überschüttet“. Das „Tagesgeschäft“ entscheidet zumeist über die Einordnung und Nutzung der erhaltenen Informationen.

Das führt im Hinblick auf die strategische Informationsnutzung bzw. die projektspezifische Datenanalyse oftmals zum Verlust entscheidender und nützlicher Informationen zu Fördermöglichkeiten, Beratungsmöglichkeiten und Antragshinweisen.

Deshalb ist es empfehlenswert, eine Person für diese regelmäßige Datenanalyse verantwortlich zu machen, die zugleich aus den Newslettern die für die eigene Projektarbeit relevanten Daten kompakt herausfiltert und an das involvierte Team intern sendet. Damit reduziert die Organisation / Einrichtung sowohl das Datenvolumen (nicht alle müssen den Newsletter erhalten und lesen!), Personalzeit und Informationsfrust (das zuständige Team erhält nur den Informations-Extrakt für die weitere Arbeit) und damit auch den Kostenaufwand für die Fördermittelakquise und –nutzung.

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