Lesen Sie dazu auch unseren Beitrag: „Transnationale Kooperation im ESF“

Das Bundesland Sachsen-Anhalt (LSA) stellt 2014-2020 insgesamt 4,16 Mio. Euro aus Mitteln des ESF und des Landes für das Programm „Sachsen-Anhalt transnational“zur Verfügung. Kommunen, Unternehmen, Verbände, Vereine, Schulen und Hochschulen aus LSA pflegen eine Vielzahl von Kontakten in andere Mitgliedsstaaten der EU sowie darüber hinaus. Diese Beziehungen und Netzwerke sind ein wichtiger Baustein für die Zukunftsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit des Bundeslandes Sachsen-Anhalt.

 

Die Schwerpunkte der Förderung liegen insbesondere in der Unterstützung nachhaltiger und hochwertiger Beschäftigung sowie der Mobilität von Arbeitskräften und im Austausch Guter Praxis-Beispiele. Die Maßnahmen und Projektaktivitäten sollen die Chancen bestimmter Zielgruppen am ersten Arbeitsmarkt verbessern durch konkrete transnationale Weiterbildungen im europäischen Maßstab.

 

 

Aus den Programmmitteln werden Maßnahmen in 3 Schwerpunkten gefördert

(Quelle: Richtlinie)

  1. transnationale Erfahrungsaustausche und Projekte, transnationale Partnerschaften sowie der Aufbau von Netzwerken von Akteuren mit Bezug zum Arbeitsmarkt (Anträge bei der Bewilligungsbehörde jederzeit möglich):
    • Ausbildungsseminare, Workshops;
    • Konferenzen;
    • Studienaufenthalte;
    • Initiierung von Netzwerken;
    • Pilot- und Demonstrationsprojekte;
  2. Beratung und Coaching sowie die Projektentwicklung und Nachnutzung erfolgreicher Projekte zu arbeitsmarktrelevanten Themen mit transnationaler Ausrichtung (nur 1 Projekt wird für LSA gefördert):
    • Beratung von Akteuren mit Bezug zum Arbeitsmarkt und Bildungsträgern zur Nutzung von EU-Programmen;
    • Partnersuche;
    • Beantragung europäischer Fördermittel;
  3. Stärkung der Synergien mit anderen EU-Programmen durch Beratung und Coaching und Unterstützung von Kommunen, kommunalen Unternehmen und anderen öffentlichen Trägern bei der Projektentwicklung und Nachnutzung erfolgreicher Projekte (nur 1 Projekt wird für LSA gefördert):
    • Beratung über die Möglichkeiten der Nutzung von EU-Programmen;
    • die Verbesserung der Kompetenz ihrer Beschäftigten im Bereich Internationalisierung;
    • Beantragung von europäischen Fördermitteln und Administration von Projekten.

 

Antragsteller

  • Juristische Personen des öffentlichen Rechts, einschließlich Gebietskörperschaften;
  • Juristische Personen des privaten Rechts.

Die Antragsteller müssen ihren Sitz oder eine Betriebsstätte in Sachsen-Anhalt haben.

 

Antragsbedingungen

An den Projekten muss mindestens 1 Partner aus einem anderen EU-Staat beteiligt sein. Zu den Förderschwerpunkten b) und c) ist der Aufbau eines Netzwerkes mit mindestens 2 weiteren EU-Ländern erforderlich. Priorität haben dabei:

  • a) Wojewodschaft Masowien (Republik Polen),
  • b) Region Centre (Französische Republik),
  • c) Autonome Region Valencia (Königreich Spanien).

Der geografische Wirkungsbereich des Projekts bezieht sich auf das LSA.

 

Förderung

Bis zu max. 90% der förderfähigen Gesamtkosten als nicht rückzahlbarer Zuschuss. Förderfähig sind z.B. Personalausgaben, Honorare, indirekte Ausgaben (siehe Richtlinie).

Die De-minimis-Regeln gelten.

 

Zeitraum der Förderung

Bewilligungszeitraum begrenzt bis zum 31.12.2020.

 

Fördergrundsätze

 

Antragsverfahren

Bewilligungsbehörde ist die Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt. Grundlage der Bewertung ist ein Kriterienkatalog.

 

Antragsformular

 

Weitere Anlagen zum Antrag

 

 

Kontakt und Beratung / inklusive Projektskizze

Staatskanzlei und Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt
Referat Internationale Zusammenarbeit
Hegelstr. 42
39104 Magdeburg

Frau Julia Mayer-Buch

Tel.: 0391-567 6740
E-mail: julia.mayer-buch@stk.sachsen-anhalt.de

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